Mittwoch, 20. Mai 2009

Gracias...

Nach 7 Tagen, 4 besuchten Hotels, ca. 400 ausgefüllten Fragebögen und 2 knapp einstündigen Experten-interviews ist es geschafft, ich bin wieder in Deutschland. Die Resonanz auf die Befragung war von Seiten der Befragten sehr positiv und zu jeder Zeit angenehm. Das Thema Nachhaltigkeit steht scheinbar bei vielen Hotelbetreibern und Hotelmanagern sehr weit oben auf der Agenda, wenn sich auch in manchen Fällen nicht die genauen Gründe, ob wirtschaftlicher oder tatsächlich ökologischer Natur, eruieren ließen. Ich denke, alleine das Ergebnis zählt, die Schonung von Ressourcen und der respektvolle Umgang mit der Natur und wenn sich dabei noch wirtschaftliche Effekte ergeben, warum nicht? Danke also allen Befragten für Ihr Interesse und Ihre Geduld, allen Hotelmanagern, die mir oftmals bereitwillig Einblicke in das Nachhaltigkeitsmangement "Ihrer" Hotels gaben (Benno, der Umweltrundgang war informativ und nach meiner Auffassung nicht geschönt, klasse) und ebenfalls vielen Dank an Frau Borras-Bosch (4. Stellvertretende Bürgermeisterin für institutionelle Beziehungen, Tourismus, Handel und Konsum), Javier Pascuet (Direktor der Dienststelle des städtischen Touristik-Instituts - IMTUR - Palmas) und der Umweltorganisation GOB (Grup Balear d´Ornitologia i Defensa de la Naturalesa) für Ihre Bereitschaft, mir Interviews zu geben.
Die gesammelten Daten (ca. 16.000 Eingaben) werden in den nächsten Tagen in die bereits vorbereitete Datenmaske in SPSS (computerbasiertes, statistisches Auswertungsprogramm) eingegeben und im Verlauf der kommenden Wochen ausgewertet. Ich bin gespannt, wie Sie alle geantwortet haben und wie ich einigen Mails der letzten Tage, unter anderem auch von Befragten, entnehmen konnten, Sie/Ihr auch.

1 Kommentar:

Tobias Brenner hat gesagt…

Hallo,
das Ergebnis dieser Umfrage interessiert mich brennend. Wie du schreibst, warum letztendlich vermehrt auf nachhaltigen Tourismus gesetzt wird ist zum Teil zweitrangig, wichtig ist vor allem dass verstärkt darauf gesetzt wird.

Während meiner Umfrage zu diesem Thema unter Verbrauchern habe ich festgestellt, dass zwar der Begriff noch große Fragezeichen bei den Befragten aufgeworfen hat, nach einer kurzen Erklärung war aber ein erheblicher Teil nicht abgeneigt ein solches Produkt dem gewöhnlichen vorzuziehen.

Gar nicht so wenige sind sogar bereit mehr zu bezahlen, wenn ihnen garantiert wird, dass es nicht nur ein hohles Label ist.

Vielen Dank für deinen Blog, sehr interessant zu lesen.

Gruß Tobas