Donnerstag, 28. Mai 2009

Neue Ideen...


In den letzten Tagen habe ich mir immer wieder Gedanken darüber, dass ich gerne, zusätzlich zu diesem Blog, eine Website zu nachhaltigem Tourismus gestalten würde, gemacht. Bei meiner Literaturrecherche habe ich vieles zu diesem Thema im Internet finden können, was aber in den seltensten Fällen konkret war. Daher bin ich hier nicht so richtig voran gekommen, bis heute Nacht um 2. Ich bin aufgewacht mit der, wie ich finde, prima Idee, mir eine Domain zu sichern. Ja genau, eine eigene Adresse für eine eigene Website im Internet. Also schnell aufgestanden, Rechner eingeschaltet, keine zu großen Erwartungen gemacht, beim Thema Nachhaltigkeit und Domainnamen gesucht und siehe da....eine riesen Portion Glück gehabt. Ich konnte mir die ausgewählten Adressen sichern. Ich hätte nie damit gerechnet, dass die von mir ins Auge gefassten Adressen noch frei wären. Vor einem Jahr habe ich schon einmal nach Internetadressen anderer Art geguckt. Die ausgewählten Seiten waren wirklich ohne Ausnahme immer belegt.
Folgende Seiten hab ich sichern können:

Wieso die beiden ersten Seiten keiner registriert hatte, ist mir bei der Größe und Aktualität dieses Themas ein Rätsel und war zu so früher Stunde eine mehr als positive Überraschung, aber mich hats gefreut.

nachhaltigertourismus.de

nachhaltigertourismus.com

turismo-sostenible.es

(Turismo sostenible bedeutet nachhaltiger Tourismus auf Spanisch. Das Thema ist auf vielen Seiten in Spanien zu finden und bei meiner ersten Anfrage heute Nacht wurde die Seite als belegt angezeigt. Alles andere hätte mich auch überrascht. Ich habe heute Morgen nochmal nur aus Interesse versucht, diese Domain zu sichern und siehe da, sie war frei...unglaublich. Ob das nun ein Fehler war, weiss ich nicht, aber nun ist sie wieder belegt und zwar von mir und das ist auch gut so...

nachhaltiges-mallorca.de

nachhaltigesmallorca.de

nachhaltige-balearen.de

nachhaltigebalearen.de

Ich werde in den nächsten Wochen mal sehen, was ich aus den Seiten mache. Vielleicht verlinkt man sie alle mit- bzw. untereinander und hat so eine richtig komplexe Domainabdeckung zum Thema "nachhaltiger Tourismus".

Man könnte Beschreibungen, wie z.B...

"Turismo sostenible bedeutet nichts anderes als nachhaltiger Tourismus auf Spanisch, besonders die Urlaubsregion der Balearen wird immer nachhaltiger, wie auf Mallorca vielerorts erkennbar ist"

...bei Google eingeben und hätte alleine in einem Satz vier Möglichkeiten für Verlinkungen zu themenbezogenen Websites. So wäre es möglich, vielen am Thema Interessierten eine Fülle an Informationen und Angeboten zu offerieren.

Die Option eröffnet viele neue Wege zur Kommunikation - Ich berichte Euch, wie´s weitergeht.

Freitag, 22. Mai 2009

Was bedeutet Nachhaltigkeit?

video
Dieses Video (Quelle: www.utopia.de) zeigt eine Strassenumfrage in München zum Thema Nachhaltigkeit. Tja, was ist denn eigentlich Nachhaltigkeit, keine einfache Frage, oder? Heutzutage sicherlich ein vielseitig verwendeter Begriff, in manchen Fällen gleichbedeutend mit Allem und Nichts. Zur Nachhaltigkeit im Tourismus guckt Euch bitte den Post "Was ist nachhaltiger Tourismus?" vom 15.03.2009 an. Ganz generell lässt sich z.B. bei Wikipedia zur Nachhaltigkeit folgendes nachlesen:

„Die Gemeinsamkeit aller Nachhaltigkeitsdefinitionen ist der Erhalt eines Systems bzw. bestimmter Charakteristika eines Systems, sei es die Produktionskapazität des sozialen Systems oder des lebenserhaltenden ökologischen Systems. Es soll also immer etwas bewahrt werden zum Wohl der zukünftigen Generationen.“

Bernd Klauer: Was ist Nachhaltigkeit? 1999

Mittwoch, 20. Mai 2009

Gracias...

Nach 7 Tagen, 4 besuchten Hotels, ca. 400 ausgefüllten Fragebögen und 2 knapp einstündigen Experten-interviews ist es geschafft, ich bin wieder in Deutschland. Die Resonanz auf die Befragung war von Seiten der Befragten sehr positiv und zu jeder Zeit angenehm. Das Thema Nachhaltigkeit steht scheinbar bei vielen Hotelbetreibern und Hotelmanagern sehr weit oben auf der Agenda, wenn sich auch in manchen Fällen nicht die genauen Gründe, ob wirtschaftlicher oder tatsächlich ökologischer Natur, eruieren ließen. Ich denke, alleine das Ergebnis zählt, die Schonung von Ressourcen und der respektvolle Umgang mit der Natur und wenn sich dabei noch wirtschaftliche Effekte ergeben, warum nicht? Danke also allen Befragten für Ihr Interesse und Ihre Geduld, allen Hotelmanagern, die mir oftmals bereitwillig Einblicke in das Nachhaltigkeitsmangement "Ihrer" Hotels gaben (Benno, der Umweltrundgang war informativ und nach meiner Auffassung nicht geschönt, klasse) und ebenfalls vielen Dank an Frau Borras-Bosch (4. Stellvertretende Bürgermeisterin für institutionelle Beziehungen, Tourismus, Handel und Konsum), Javier Pascuet (Direktor der Dienststelle des städtischen Touristik-Instituts - IMTUR - Palmas) und der Umweltorganisation GOB (Grup Balear d´Ornitologia i Defensa de la Naturalesa) für Ihre Bereitschaft, mir Interviews zu geben.
Die gesammelten Daten (ca. 16.000 Eingaben) werden in den nächsten Tagen in die bereits vorbereitete Datenmaske in SPSS (computerbasiertes, statistisches Auswertungsprogramm) eingegeben und im Verlauf der kommenden Wochen ausgewertet. Ich bin gespannt, wie Sie alle geantwortet haben und wie ich einigen Mails der letzten Tage, unter anderem auch von Befragten, entnehmen konnten, Sie/Ihr auch.

Dienstag, 12. Mai 2009

Der Emissionsausgleich...


Heute habe ich noch einen Ausgleich für die bei der Flugreise entstehenden Emissionen geleistet. Bei Organisationen, wie z.B. atmosfair oder myclimate , ist dieses absolut unkompliziert und recht schnell erledigt. Die vorstehend exemplarisch genannten Organisationen berechnen den durchschnittlichen Wert an "Abgasen" eines Fluges und einen jeweils zur Länge der geflogenen Strecke festgelegten finanziellen Beitrag. So habe ich für die Strecke Köln (CGN) nach Palma (PMI) 18€ gespendet, was einem Emissionsäquivalent von 720 kg CO2 entspricht. Das von mir gespendete Geld verwenden die "Klima-Organisationen" zur weltweiten Unterstützung von Projekten, in denen wiederum Emissionen eingespart werden. So amotisiere ich also laut atmosfair mit meinen 18 € ungefähr 100% der Klimawirkung die auf einem Flug für einen Passagier von Köln nach Palma de Mallorca und zurück an die Umwelt abgegeben wird. Ich möchte keine Werbung für solche Projekte machen und jeder Leser dieses Blogs soll für sich entscheiden, ob es sich hier um eine gute Sache oder modernen Ablasshandel handelt, aber meines Erachtens lohnt sich dieser im Vergleich zu den gesamten Reisekosten geringe Kosteneinsatz durchaus. Ich gleiche den Flug ökoblilanztechnisch wieder aus und amotisiere auf diese Weise nicht meine im Alltag vorgenommenen Maßnahmen zur Entlastung der Umwelt. Wie gesagt, ich finde jeder soll sich seine Meinung zu diesem Thema bilden, einen eher kritischen Artikel zu der Thematik findet Ihr hier. Ich meine jedoch, schwarze Schafe gibt es überall und nichts zu machen ist selbstverständlich immer einfacher, aber nicht immer angebracht.

Für eine detailreichere Auseinandersetzung mit CO2 guckt Euch bitte den Post "Was ist eigentlich CO2?" vom 25.03.2009 an.

Samstag, 9. Mai 2009

Es geht los...

So, in einigen Tagen ist es soweit, es geht nach Mallorca. Dort werde ich eine Gästebefragung (davon habe ich ja bereits geschrieben) in 7 Hotels sowie 2 Experteninterviews durchführen. Hierfür bleiben lediglich 7 Tage, so dass das Programm auf der Insel relativ straff geplant ist. Flug, Unterkunft und Mietwagen sind gebucht und ich freue mich auf die nächsten Tage. Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen bedanken, die an der Planung der Reise, sowie an den Überlegungen zur Durchführbarkeit der Befragung, Anteil hatten. Angefangen bei der Interviewplanung, dem Expertenkontakt, der Kontaktaufnahme mit den ausgewählten Hotels, der Fragebogenkonstruktion, der Buchung der Reise, dem Ausdruck der Fragbogen, immerhin 320 Exemplare a 3 Seiten, Visitenkarten und Schreibuntensilien. Heute habe ich bereits mein Handgepäck gewogen und das gesamte Material für die Befragung hat ein Gewicht von knapp 13 kg und das kommt, wenn alles so funktioniert, wie ich mir das vorstelle, mit an Bord des Flugzeugs. In den Reisekoffer möchte ich die Sachen nicht geben, denn sollte dieser aus irgendeinem Grunde auf der Anreise verloren gehen, wären alle Materialen weg, oder zumindest einige Tage zu spät am Zielort. Also mache ich beim Besteigen des Flugzeuges einfach ein Gesicht, als hätte ich fast kein Gewicht in der Tasche auf meinen Schultern. Hoffentlich lesen die meinen Blog nicht.